Ginkgo biloba Goethebaum Der Ginkgo (sprachlich Ginko) ist eine urweltliche Pflanzenbesonderheit, nicht umsonst ist er Baum des Jahrtausend geworden. Seine weiteren Namen: Goethebaum, Mädchenhaarbaum, Elefantenohrbaum, Entenfußbaum, chinesischer Tempelbaum, Großvater-Enkel-Baum, Fächerblattbaum, - internatiional hat er folgende Namen: Pakgor Su, Tempelboom, Tempelträd, Temple tree, Temppelipuu, Waaierboom, Arbol de los 40 escudos, Arbol sagrado, Arbre à noix, Arbre aux quarante ecus, Arbre des pagodes, Fossil tree, Ginnan, Icho, Japanse notenboom, Kew tree, Maidenhair tree, Musteristré, Neidonhiuspuu, Nogueira-do-Japao, Noyer du Japon, u.v.a. ... Offiziell tauchte Ginkgo biloba 1578 in der chin. Literatur unter -yin hsing- bzw. -ya chio- auf, was soviel wie -Silber-Aprikose- heißt (weist auf die silbrig schimmernden Ginkosamenanlagen hin). Der Ginkgo bildet das Zwischenglied zwischen Nadel und Laubbäumen. Vor der letzten Eiszeit waren die Bäume in ganz Europa verbreitet. In freier Natur findet man sie heute nur noch in China. In Europa gibt es nur einzelne freistehende Exemplare. Der Ginkgo zeichnet sich durch seine Robustheit aus. Er ist widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse und Krankheiten. Immer größere Bedeutung findet der Ginkgo in der Medizin. Ginkgo Saatgut muss stratifiziert (kältebehandelt) werden - welches notwendig ist, um die Ginkgosamen zum keimen zu bringen! Eine Anleitung dazu steht in der Anzuchtsbeschreibung. |